R1 04-06

  • Die R1 ab 2004 setzt in verschiedener Hinsicht neue Maßstäbe und steht für jeden Tuner eine Herausforderung dar.
  • Speziell die beiden Drehmomenteinbrüche der Serienmaschine erfordern viel Probiererei und Abstimmversuche, um eine eindeutige Verbesserung zu erzielen!

Eine Tuning Aktion:

  • Wie eine, allerdings aufwendige und nicht billigeTuningvariante aussehen kann, sehen Sie hier:
  • Leistung nach DIN: 199 PS und 114,75 Nm
  • Die Bauteile bzw. die vorgenommenen Änderungen/Arbeiten:
  • Akrapovic Komplettanlage mit montierten DB-Eatern (keine höhere Spitzenleistung ohne Einsätze, * Abgaswerte unter Last bei z.B. bei 12.000 U/min. nahezu identisch!)
  • Erhöhung der Verdichtung durch Bearbeitung der Serienkolben und des Zylinderblocks auf 14,3 : 1
  • Komplettbearbeitung des Zylinderkopfes, speziell der Brennräume und zusätzlich des Kolbenbodens
  • Kainzinger Sportnockenwellen Typ II/2004
  • Kitventile + Kitventilfedern
  • Abgestufte Ansaugtrichter -Kitteile
  • Power Commander III USB
  • BMC Race Filtereinsatz

Leistungsdiagramm:

Hier die Mail des Kunden nach der ersten Testfahrt

Hallo Herr Kainzinger
Trotz eisiger Kälte (0 Grad) konnte ich mich bei diesem schönen Wetter heute nicht mehr zurückhalten und habe mich für die erste Testfahrt warm verpackt aufs Motorrad geschwungen.
Hier mein Testbericht R1 2004 (Kainzinger 200 PS):
Nachdem ich das Motorrad langsam warm gefahren habe, bin ich auf die Autobahneinfahrt abgebogen, um Mal richtig abzudrücken. Nach der Einfahrt im 2. Gang beschleunigen, Vorderrad hebt schon bei relativ niedrigen Drehzahlen kontrolliert ab, 3 Gang beschleunigen, Vorderrad hebt bei Tacho 200 ab.
Nach dem Abbremsen habe ich einen zweiten Versuch gemacht: Im 2. Gang beschleunigt und jeweils unter Vollast (Schaltautomat) geschaltet. Da hat das Vorderrad sogar beim Hochschalten bis und mit dem 4. Gang abgehoben. Der Motor tönt viel aggressiver und liegt satt am Gas. Durch die gute Drehmomentkurve ist das Motorrad letztendlich viel berechenbarer und gutmütiger geworden, was sich angesichts der grossen Leistung auf den ersten Blick paradox anhört, aber mit dem viel besseren und sanfteren Leistungseinsatz schon in den unteren Drehzahlregionen erklärbar ist.
Als Autorennfahrer bin ich viel gewöhnt, aber mit einer solchen Leistungssteigerung hatte ich nicht gerechnet. Mit dem Schaltautomat ist die Maschine relativ weich und kontrolliert zu schalten. Einzig wenn das Vorderrad beim Schaltvorgang schon relative hoch ist, besteht Salto-Gefahr, da der Motor praktisch ohne Zugkraftunterbrechung weiterzieht.
An die Racingschaltung (Schaltumkehr) habe ich mich nach wenigen Metern gewöhnt.
Ist vorallem beim Raufschalten ein grosser Vorteil.
Leider musste ich auf weitere Tests verzichten, da meine Finger in dieser Affenkälte immer steifer und steifer wurden...
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für den guten Service und die professionelle Arbeit bedanken!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Theodor H.

Leichtes Elektronikteil anstatt EXUP-Stellmotor!

Sam's Servo Sub
Mit diesem 28 Gramm leichten Elektronik-Bauteil kann der serienmäßige EXUP-Stellmotor an allen Yamahas dann ersetzt werden, wenn die komplette Serien-Auspuffanlage gegen eine Akrapovic-, Arrow- oder eine andere Komplett-Anlage getauscht wird (d.h., der Exup-Stellmotor wird ja eigentlich nicht mehr benötigt!).

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Bilder einer kompletten Tuningmaschine und von lieferbaren Tuningteilen

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